Windrad-Bau verzögert sich


Pfinztal (mawa). Das Windrad des Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) lässt weiter auf sich warten. Die Windkraftanlage mit einer sogenannten Redox-Flow-Batterie soll „Mitte des kommenden Jahres gebaut und Ende 2014 fertiggestellt werden“, sagte der Institutsleiter des ICT, Peter Elsner, gestern auf der Bilanzpressekonferenz in Pfinztal (siehe Wirtschaft).

Im Herbst diesen Jahres soll die Grundsteinlegung für das Batteriegebäude erfolgen. Hierfür veranschlagt das Fraunhofer-Institut eine Bauzeit von rund einem halben Jahr. Anschließend könne mit dem Bau des Windrades begonnen werden. „Für das Projekt haben wir zwei Partner aus der Industrie gewonnen, die uns bei der Entwicklung des Systems unterstützen“, erklärte Elsner. Auch mit einem Windrad-Hersteller sei schon Kontakt aufgenommen worden. „Das Konzept steht, die Vorbereitungen laufen. Unser Forschungsziel ist ambitioniert, aber wir sind optimistisch“, sagte der Institutsleiter. Er bemängelte, dass sich das Bauprojekt „aufgrund von teilweise nicht nachvollziehbaren Verzögerungen bei Genehmigungen“ um ein halbes Jahr nach hinten verschoben habe. Mit der Windkraftanlage soll die Speicherung erneuerbarer Energien erprobt werden. Damit soll schwankenden Wetterverhältnissen – etwa wenn kein Wind weht – vorgebeugt werden. Das Land fördert das Projekt mit 6,3 Millionen Euro. Das Rad ist mit einer Nabenhöhe von rund 100 Metern geplant. Es soll am Ende des Forschungsprojekts wieder abgebaut werden.

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