Das Planungsgebiet WE24

Die aktuelle Karte zum Planungsgebiet WE24 für Windräder bei Grünwettersbach/Wolfartsweier finden Sie hier:

Den aktuellen Flyer der BI proBERGDÖRFER zu den Planungen von Winadradgebiete bei Grünwettersbach/Wolfartsweier finden Sie hier.
„Sie sind gefragt!“ Bitte bringen Sie Ihre Meinung in die Anhörung der Öffentlichkeit ein!
Unser Flyer wird in den folgenden Tagen in Papierform an alle Haushalte verteilt.
Hier ist der direkte Link zu dem Online-Beteiligungsverfahren des RVMO.
Bitte klicken Sei bei „Teilregionalplan Windenergie“ auf den Text, dann öffent sich die Karte, das weiter Vorgehen wird erklärt.

 

Flyer der BI Gegenwind Ettlingen

Den aktuellen Flyer der Bürgerinitative „Gegenwind Ettlingen“ zu den Planungen der Windradgebiete bei Ettlingen können Sie hier ansehen.

Dafür setzen wir uns ein

Lesen Sie hier den Beitrag der BI Gegenwind Ettlingen.

Lagekarte des Windkraft-Vorrangebietes WE24 bei Wettersbach

Aufgrund vielfacher Anfragen stellen wir hier eine detailliertere Karte des Gebietes WE24 zur Verfügung
Wir ermuntern Sie zu einem Anschauungs-Spaziergang vor Ort 🙂

Rundbrief Nr. 12

Hier unser Rundbrief Nr.12 vom Januar 2024 zu dem Vorrangebiet WE24 bei Wettersbach.

Wind verstärkt sich bei Grenzübertritt

Vergleiche zwischen dem baden-württembergischen Windatlas mit dem bayerischen Windatlas zeigen die Grenzverschiebungen deutlich. Jeweils knapp hinter oder vor dem Grenzverlauf sind die Werte komplett anders, so dass eine Windindustrieanlage auf baden-württembergischer Seite an manchen Standorten nach den theoretischen Werten aus den Atlanten doppelt so viel Leistung bringen könnte, wie die Maschine auf der bayerischen Seite.
Weitere Informationen zum „regierungsfreundlichen“ Wind finden Sie hier!

Ab 2024 soll Strom für Wärmepumpen und E-Autos rationiert werden

Da private Auto-Ladestationen und Wärmepumpen das lokale Niedrigvolt-Ortsnetz überfordern könnten, soll laut eines Eckpunktepapiers der Bundesnetzagentur ab 1. Januar 2024 die Stromversorgung für diese Verbraucher in Zeiten hoher Netzauslastung rationiert werden. Die Netzbetreiber können dann die Stromversorgung bei Netzengpässen bis zu einer Mindestmenge drosseln.

Unser Kommentar: Die Regierung schaltet Grundlastkraftwerke ab und appeliert deshalb an die Bürger Strom zu sparen. Gleichzeitig wird der Kauf von Großverbrauchern wie E-Autos und Wärmepumpen mit ordentlichen Zuschüssen angeschoben. Waren die Netzprobleme/Drosselung nicht vorhersehbar? Uns fehlt die Fantasie, wie noch mehr Windräder in Schwachwindgebieten (z.B. bei Wettersbach) zu einem sinnvollen Energiekonzept beitragen sollen.

Deutschland muss immer häufiger Strom verschenken – und ihn anschliessend teuer zurückkaufen

Deutschland überschwemmt seine Nachbarn oft mit Ökostrom, den niemand braucht. In den Monaten nach dem Atomausstieg hat sich das Problem verschärft.
Lesen Sie hier die Analyse der Neuen Zürcher Zeitung.

Ortschaftsrat wusste nichts von erster Beteiligungsfrist

So titelte das Durlacher Blatt in seiner Ausgabe vom 11./12. November 2023 (Seite 6 unten)
Entgegen der Artikelüberschrift war der Ortschaftsrat umfänglich informiert:
– Die BI proBergdörfer hatte der Ortsverwaltung Wettersbach bereits Anfang August ein Informationsgespräch angeboten.
Alle Fraktionen des Ortschaftsrates wurden von der BI bereits Ende August über die Planungen des RVMO schriftlich informiert.
– Der Vorschlag der BI proBergdörfer zu einem überfraktionellen Antrag fand bei CDU/FW, FDP und insbesondere der SPD kein Interesse.
– Deshalb haben die „Bürger für Wettersbach“ -BFW- alleine einen Antrag auf ein Votum zur Windkraft bei Wettersbach gestellt.
– Angeblich habe die Stadtverwaltung dem RVMO noch keine Informationen gegeben.
– Kurz vor der Sitzung wurde bekannt, dass die Stadtverwaltung wohl doch schon ein Statement an den RVMO abgegeben hatte.
– Die Stadtverwaltung wollte in der Ortschaftsrats-Sitzung hierüber nicht berichten.
– Die Beratung und Beschlussfassung im Ortschaftsrat Wettersbach über den Antrag der BFW wurde mit juristisch fragwürdigen Argumenten untersagt.

Wir sind gespannt, ob die Wälder bei Wettersbach Ende 2023/Anfang 2024 vom RVMO von „Suchgebieten“ zu potentiellen „Vorranggebieten“ (=Baugebiete für Windräder) aufgestuft werden.

Sollte dies eintreten, wird die Erklärung der Ortsverwaltung und des Ortschaftsrates gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern interessant, weshalb dieses ortsprägende, naturzerstörende und generationsübergreifende TOP-Thema trotz rechtzeitiger Informationslage vorsätzlich (=mit Wissen und Wollen) „unter der Decke“ gehalten wurde.
Die Politik ruf immer öfter zu mehr Bürgerbeteiligung auf (z.B. auch Herrn OB Mentrup). Gemeint ist damit wohl der kostenlose Einsatz für eigentlich öffentliche Aufgaben ohne hierbei die Verwaltung zu stören.

Physik-Professor fordert Rückkehr zur Kernkraft

Potenzielle Windräder in Ettlingen führen zu Diskussionen. Jetzt haben Windkraftgegner Physik-Professor Michael Thorwarth eingeladen – und der bestätigt deren Skepsis.

Auch die BI proBergdörfer war bei dem Vortrag vertreten. Hier unser Bericht:
Rund 2/3 der Zeit trug Prof. Dr. Thorwart zu den Problemen der „erneuerbaren“ Energien vor. Die Thematik der geringen Energiedichte, der enormen Schwankungen von Sonne und Wind (von Dunkelflaute – bis dafür zahlen, dass jemand den Überschuss abnimmt), den Konsequenzen für die Wirtschaft usw. ist jedem ersthaften Umweltschützer bekannt. Liegt in der Multiplikation der Probleme (Waldzerstörung für noch mehr Windräder) die Lösung für unsere Energieversorung?
Im zweiten Teil des Vortrages wurde die Vierte Generation der Kernreaktoren vorgestellt. Angeblich ist bei diesen Typen keine Kerneschmelze mehr möglich, das Kernmaterial würde zu 97% aufgebraucht (bisher: 3%). Sogar der bisherige „schwer strahlende Atomabfall“ könne dort verwertet werden. Die Reststrahlung würde „nur“ 300 Jahre betragen. Es gäbe auch „kleine“ Reaktoren in der Größe von Schiffscontainern, die fünf Jahre autonom arbeiten und danach als Modul ausgetauscht werden können. Andere Länder würden ihren Schwerpunkt auf die Forschung und Entwicklung solcher kommerziellen Raktoren legen. Dies ist in Deutschland gesetzlich verboten (Trittin). Aus dem Publikum bekannten etliche Atomkraftgegener der 70-er Jahre, dass sie die Reaktoren der Vierten Generation als echte Alternative sähen. Die BI proBergdörfer hat sich bisher noch nicht mit diesem Thema befasst.
Wieso ist der Glaube so weit verbreitet, dass die deutsche Energiepolitik intelligenter gemanagt wird als die aller anderen Industriestaaten?

 

Lesen Sie hier den zugehörigen Bericht der BNN.