RVMO verabschiedet Flächennutzungsplan für Windenergie

Bericht von der Sitzung des RVMO am 09.12.15

Neben dem "Nachbarschaftsverband Karlsruhe" (NVK) ist der "Regionalverband Mittlerer Oberrhein" (RVMO) der zweite Raum-Planungs-Verband für die Region von Bad Schönborn / Bruchsal bis Baden-Baden / Bühl zuständig. Beide Verbände sind für die Ausweisung von Standorten für mögliche Windräder verantwortlich. Am 9. Dezember hat die Verbandsversammlung des RVMO nunmehr zwölf Gebiete für Windkraftanlagen im Großraum Karlsruhe verabschiedet.

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Zwei Jahre nach der Insolvenz

Prokon-Gläubiger erhalten Geld, wie hier zu lesen.
 
Unser Kommentar:
Teile der Politik versuchen den schleppenden Ausbau der Windenergie mit sogenannten "Bürgerwindrädern" aufzuhübschen. Ob man mit Gewinnversprechen kritische Bürger "einfangen" möchte oder ob sich sich keine Investoren mehr aus der Industrie finden, bleibt dahingestellt. Das Ergebnis bei Prokon für die 75.000 privaten Anleger war ein Verlust von 65,5% ihres Kapitales . Wie sich die verbliebenen 34,5% Kapital entwickeln, bleibt abzuwarten.

Windkraft als Hort der Verschwendung ?

der Bund der Steuerzahler hat die Windkraft als Hort der Verschwendung öffentlicher Gelder entdeckt. Das erste (nicht realisierte) Windkraftprojekt hat bereits Eingang in das Schwarzbuch des Verbandes gefunden: Am 08.09.2015 kritisierte der Bund der Steuerzahler die Vorgehensweise des Regionalverbandes Stuttgart bei der Planung von Windkraftstandorten; hier nachzulesen.

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Ratsmehrheit unterstützt Stadt in Sachen Windkraft

Badische Neueste Nachrichten | Ettlingen | ETTLINGEN | 03.11.2015

Dritte Anhörung beim Regionalverband Ettlingen (hei).

Keine Änderung der Positionen, aber neuerlicher Austausch schon bekannter Argumente kennzeichneten die Gemeinderatsdebatte um die Stellungnahme der Stadt Ettlingen zum Regionalplan in Sachen Vorrangzonen für Windenergie. Es handelt sich um die dritte Anhörung in der Offenlage des Planes. Das Ergebnis einmal mehr: Der Kreuzelberg wird als Vorrangzone für Windkraft abgelehnt und zwar von CDU, FE und FDP. Grüne, Freie Wähler und Teile der SPD halten die negative Stellungnahme der Stadt für falsch und stimmten entsprechend dagegen, sie so abzugeben.

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Mehrheit gegen Vorrang für Windkraft

 

Weiter Nein zum Kreuzelberg
 
Ettlingen (hei). Die Stadt soll auch in der nunmehr dritten Anhörung zum Regionalplan erneuerbare Energien bei ihren „Nein“ bleiben, den Kreuzelberg als Vorrangzone für Windenergie auszuweisen. Diese Empfehlung gab der Ausschuss für Umwelt und Technik mehrheitlich an den Gemeinderat, der das letzte Wort sprechen wird.
 

Große Demonstration gegen nutzlose Windkraft

Der "Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraft in Natur- und Kulturlandschaften e.V."  teilt mit:

Der Landesverband von Hessen / Vernunftkraft veranstaltet am kommenden Samstag, 10.10.2015 in der Zeit von 14.00 Uhr – 16.30 Uhr eine gegen Windkraft gerichtete bundesweite Groß-Kundgebung vor der Paulskirche in Frankfurt / M., einem der geschichtsträchtigsten deutschen Orte. Die Demonstration steht unter dem Motto:
 
EEG Energiewende Erkennbar Gescheitert !   vgl. hierzu den Aufruf, den Flyer und die Pressemitteilung von Vernunftkraft-Hessen !
 

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Der „kleine“ Unterschied zwischen Theorie und Praxis

 
Folgende Meldung der Landesregierung finden wir bemerkenswert:
 
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15.09.2015

Beim Windkraftausbau ist der Knoten geplatzt

Der Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg kommt gut voran: Aktuell sind 121 Windräder im Bau, 58 Anlagen wurden dieses Jahr bisher genehmigt und 99 wei­tere Anträge gestellt. Nehme man alle gebauten, geplanten und genehmigten Wind­kraftanlagen zusammen, habe Baden-Württemberg schon die Hälfte des bis 2020 ge­setzten Plans, zehn Prozent der Energie aus Windkraft zu erlangen, erreicht, sagt Energieminister Franz Untersteller im Video-Interview.

Als wir ins Amt kamen war die Rechtssituation so, dass 99 Prozent der Fläche Ausschlussgebiet war, auf der keine Windkraftanlagen errichtet werden durften“, beschreibt Franz Untersteller die Ausgangssituation.

Mehr: > http://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/beim-windkraftausbau-ist-der-knoten-geplatzt

 

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Unser Kommentar:

 

"Weil mein Auto 220 km/h schnell fahren kann, bin ich in 3 Stunden in Berlin." Jedem ist klar, dass eine solche Aussage natürlich Unfug ist.
 

Nach der gleichen "Milchmädchenrechnung" wird auch bei der Windenergie ein Wunschdenken propagiert, das fern jeglicher Realität ist: Im Jahredurchschnitt werden lediglich  14% der Nennleistung (=theoretisch denkbare Höchstleistung) als tatsächliche Leistung ins Stromnetz eingespeist.

Die aktuellen Werte können Sie auf unserer Homepage  ansehen.

 

Merke: zwischen Nennleistung und tatsächlicher Leistung gibt es einen gewaltigen Unterschied! Wer bewußt versucht bei der Bevölkerung ein falsches Bild zu erzeugen, muss sich ggf. Unredlichkeit vorwerfen lassen.

Beim Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO) ist inzwischen die dritte Anhörung am Laufen. In den Gebieten um den Grünwettersbacher Funkturm ("Bergdörfer") sind nach heutigem Stand keine Gebiete für Windkraftanlagen vorgesehen. Nähere Informationen zu den aktuellen Planungsgebieten -auch im Großraum Karlsruhe- finden Sie unter:

http://www.region-karlsruhe.de/detail/article/presseinformation-nr-35-12.html?tx_ttnews[backPid]=70&cHash=93597e4a4c

 

Ihre BI proBergdörfer

Energiewende tötet Deutschlands heimliches Wappentier

Die Greifvogelart Rotmilan nistet vor allem in Deutschland. Seit es immer mehr Windräder gibt, ist sie vom Aussterben bedroht. Baden-Württemberg versucht das Dilemma mit enormem Aufwand zu lösen.

Lesen Sie den Beitrag in "die Welt".

Rückendeckung für städtisches Nein zum Kreuzelberg

 
Interessant, wie sich die Dinge entwickeln.
Als es um Ettlinger Waldgebiete für Windkraftanlagen beim Funkturm Grünwettersbach ging, hielt sich die Stadtverwaltung Ettlingen -um es freundlich auszudrücken- vornehm zurück. Es freut uns, dass im Ettlinger Gemeinderat ein mehrheitlicher Erkenntnisgewinn stattgefunden hat.
Lesen Sie den Artikel bei unserer Nachbar-Bi pronaturraum!

Länderübergreifender Vorstoß für die Windenergie

Ab 2017 soll die Förderhöhe für erneuerbare Energien über Ausschreibungen im freien Wettbewerb ermittelt werden. Aus Sorge vor ungleichen Wettbewerbsbedingungen und um einen geographisch ausgewogenen Ausbau der Windenergie in Deutschland sicherzustellen, haben die zuständigen Minister und Ministerinnen Tarek Al-Wazir (Hessen), Anke Rehlinger (Saarland), Johannes Remmel (Nordrhein-Westfalen), Eveline Lemke (Rheinland-Pfalz), Anja Siegesmund (Thüringen) und Franz Untersteller (Baden-Württemberg) ein gemeinsames Positionspapier verfasst.

Lesen Sie den Bericht der Landesregierung!

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